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Gegenwart Gottes in Jesus

Welches Wesen kann zwischen Gott und Mensch stehen, um sie zu verbinden, die Brücke zwischen beiden zu bilden? Der eine Gott wirkte als Schöpfer bis zur Geburt Jesu, von da an bis zur Himmelfahrt als Erlöser, seitdem als der Heilige Geist? Wir wissen nichts zuerst, wer Gott ist, u. dann noch etwas von Jesus, sondern erst angesichts Jesu wissen wir, dass der Grund aller Wirklichkeit in seinem Wesen identisch ist mit dem Gott Israels

Turiner Grabtuch trägt die Spuren der Auferstehung. Ohne der Auferweckung Jesu wäre dem theologischen Reden von einer Selbstoffenbarung Gottes in Jesus Christus den Boden entzogen

Turiner Grabtuch trägt die Spuren der Auferstehung. Ohne der Auferweckung Jesu wäre dem theologischen Reden von einer Selbstoffenbarung Gottes in Jesus Christus den Boden entzogen

Geistgegenwart

In welcher Weise ist Gott uns, der ganzen Menschheit, in Jesus gegenwärtig? Durch Geistgegenwart.

Gegenwart Gottes in Jesus und Einheit Jesu mit Gott ist nicht dasselbe. Gott erscheint den übrigen Menschen durch Jesus. Das Verhältnis Jesu zu den übrigen Menschen ist der Bereich, in welchem sich die Frage Seines Verhältnisses zu Gott stellt, nämlich insofern Er allein Gottes  Autorität gegenüber der übrigen Menschheit wahrnimmt. Gegenwart Gottes für uns in Jesus!

Der Г¤lteste Versuch, die Gegenwart Gottes in Jesus auszusagen, steht im Zeichen des Geistbegriffs.
Im Alten Testament werden als Geistträger die Propheten - on Gott besonders beauftragten Personen.
Messias wird als ausgezeichnete Träger des Gottesgeistes erwartet: (Jes 11, 2): Und auf Ihm wird ruhen der Geist des HERRN, der Geist der Weisheit und des Verstandes, der Geist des Rates und der Kraft, der Geist der Erkenntnis und Furcht des HERRN;

Paulus in 1Tim 3, 16 hat die Gegenwart Gottes in Jesus und durch Ihn in den Glaubenden im Zusammenhang mit der Aufbegriff zum Ausdruck gebracht. In 1 Pet 3, 18 bezieht sich der Heilige Geist auf die Auferstehung.

Im 1. Petr geht es nicht um den Kontrast der Davidsohnschaft mit der Gottessohnschaft, sondern um den Gegensatz zwischen Sterben und Lebendigwerden Jesu. Im 1. Tim – Abstieg und Wideraufstieg des Offenbarers. Die Gegenüberstellung von Davidsohnschaft und Gottessohnschaft geschieht nach dem Schema Geist-Fleisch. Das Sein aus dem Geiste. Unvergängliche Gottheit und das vergängliche Menschsein.

Die Herabkunft des Heiligen Geistes auf Jesus wird begleitet durch die Worte: „Du bist mein geliebter Sohn, an Dir habe Ich Wohlgefallen“. (Mk 1, 11 und par.). Gottessohnschaft wird bei Lukas (Lk 1, 35) gezeigt: "Und der Engel antwortete und sprach zu ihr: Der Heilige Geist wird über dich kommen, und Kraft des Höchsten wird dich überschatten; darum wird auch das Heilige, das geboren werden wird, Sohn Gottes genannt werden." Bei Matthäus - aus dem allmächtigen Wirken des Götlichen Geistes auf Maria begründet (Mt 1, 18): "Mit dem Ursprung Jesu Christi verhielt es sich aber so: Als nämlich Maria, seine Mutter, dem Josef verlobt war, wurde sie, ehe sie zusammengekommen waren, schwanger befunden von dem Heiligen Geist."

Wesensidentität Jesu mit Gott

Gott ist Selbst in Jesus voll und ganz gegenwärtig: Joh 10, 30: "Ich und der Vater sind eins", und auch in Joh 20, 28: "Thomas antwortete und sprach zu ihm: Mein Herr und mein Gott!"
-Ist Jesus nicht Gott, sondern Gott ist in Ihm?

Erscheinungsgegenwart

Der himmlische Offenbarer erscheint in der irdischen Gestalt des Menschen Jesus. „Manifestation“ des Neuen Seins in Jesus – der Höhepunkt der Offenbarungen Gottes. Gott wird durch die verschiedensten Medien hindurch transparent, aber keines dieser Medien drückt Sein Wesen adäquat aus, sondern jedes verhüllt Ihn auch. Jesus ist so nicht Selbst Gott, sondern Symbol für die Gotteserkenntnis.

Offenbarungsgegenwart

Offenbarung ist nicht Mitteilung irgendwelcher „Wahrheiten“ auf übernatürlichem Wege, etwa durch Inspiration, sondern wesentlich „Selbstenthüllung“ Gottes. Die Alttästamentliche und auch neutestamentliche Ausdrücke, die im Deutschen durch „offenbaren“, „Offenbarung“, wiedergegeben werden, keineswegs in diesem Sinne, sondern als Kundgabe der verschiedensten Sachverhalte durch Inspiration oder auch als „Erscheinung“ Gottes oder Jesu gemeint waren. Der Begriff der Selbstoffenbarung Gottes enthält schon den Gedanken, dass der Offenbarer und das Offenbarte identisch sind. Gott ist sowohl das Subjekt, der Urheber Seiner Selbstoffenbarung, als auch ihr Inhalt.

Selbstoffenbarung im strengen Sinne liegt nur da vor, wo das Medium, durch welches Gott Sich kundgibt, nichts Ihm Fremdes ist, keine Verdunkelung des Göttlichen Lichtes mit sich bringt, sondern die Erkenntnis der Gottheit Gottes überhaupt erst bewirkt.
Und ohne der Auferweckung Jesu wäre dem theologischen Reden von einer Selbstoffenbarung Gottes in Jesus Christus der Boden entzogen.

Kann die Offenbarung Gottes nur 1mal geschehen?

    Wer oder was ist Gott?

Gott ist wesentlich der Gott, „der die Toten lebendig macht und das Nichtseiende ruft, wie wenn es da wäre;“– Röm 4, 17;
weil Er Der ist ,“Der Jesus von den Toten auferweckt hat“- Röm 8:11.
Wir wissen nichts zuerst, wer Gott ist, u. dann noch etwas von Jesus, sondern erst angesichts Jesu wissen wir, dass der Grund aller Wirklichkeit in seinem Wesen identisch ist mit dem Gott Israels.

Ohne der Auferweckung Jesu wäre dem theologischen Reden von einer Selbstoffenbarung Gottes in Jesus Christus den Boden entzogen


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